INTERVIEW – In meinem letzten Sommerurlaub war ich nach langer, langer Zeit wieder einmal im Kino. Dort habe ich zufällig die Vorschau für den Film 100 Dinge, einer Filmkomödie von und mit Florian David Fitz und mit Matthias Schweighöfer gesehen. Ich habe mich total darüber gefreut, dass es zu meinem Lieblingsthema nun einen Kinofilm geben wird und war schon sehr gespannt darauf. Im Dezember habe ich mir den Film deshalb angeschaut.

Mir hat schon in der Einleitung der Vergleich gefallen, wie sich die Anzahl der Gegenstände pro Haushalt über die letzten Generationen verändert hat.

In dem Film geht es um zwei Kumpel, die immer das Beste und Teuerste brauchen. Auf einer Firmenfeier gehen sie eine Wette ein: Für 100 Tage wollen sie auf ihr gesamtes Hab und Gut verzichten. Alles – wirklich alles – wird deshalb für 100 Tage in eine Lagerhalle gebracht. Jeden Tag können sie einen einzigen Gegenstand aus dem Lagerhaus holen. Da sie mitten im Winter angefangen haben, sitzen sie den ersten Tag komplett ohne Kleidung in der Kälte. So stellt sich gleich eine entscheidende Frage. Was ist wichtiger, das Handy und andere Elektrogeräte oder lieber warme Kleidung?

Beim Ordnung schaffen geht es natürlich nicht darum, sich nur für 100 Dinge zu entscheiden. Vielmehr geht es darum, sich einfach mal bewusst Gedanken zu machen, ob man sich selbst mit der aktuellen Menge an Gegenständen im eigenen Haushalt wohl fühlt. Es geht hier nicht um 100 Dinge – es sind mehrere 1.000 Gegenstände.

Wieviel Dinge das sind, kann jeder für sich entscheiden. Wichtig ist, dass man sich selbst damit wohl fühlt. Und wenn die nicht – oder nicht mehr – der Fall ist, wird es vielleicht Zeit, Dinge zu reduzieren. Denn jedes einzelne Dinge, welches wir in unserem Zuhause haben, müssen wir verwalten und pflegen.

Mit Katrin Miseré habe ich über den Film gesprochen. Wenn du magst, kannst du dir das Video dazu gerne anschauen.

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Gespräch zum Film 100 Dinge – Tanja Priefling und Katrin Miseré