Die Macht der Gewohnheit

Schritt 4: Gewohnheiten

Gewohnheit bedeutet, dass du etwas automatisch tust, ohne darüber nachzudenken. Also einfach machen. Gute Gewohnheiten erleichtern das Leben ungemein. Je mehr Gewohnheiten du rund um die Ordnung eingeführt hast, desto weniger Zeit brauchst du später für das Aufräumen. Wichtig ist aber, das eine Gewohnheit für dich Sinn macht. Es geht nämlich nicht darum, dass du dir zum Beispiel angewöhnst, die Jacke immer direkt an die Garderobe zu hängen, wenn dies total umständlich ist. Wenn beispielsweise deine Garderobe komplett voll hängt, so dass mit großer Wahrscheinlichkeit alle Jacken runterfallen, wenn eine weitere Jacke dazu kommt. Oder wenn die Garderobe unpraktisch ist, weil die Jacken alle auf Kleiderbügel im Schrank hängen.

Der Aufwand, die Jacken aufzuhängen, würde sich nicht lohnen wenn du schon weißt, dass du später noch einmal aus dem Haus möchtest. Lieber hängst du die Jacke schnell über den Stuhl. Wenn du dann allerdings doch nicht mehr weggehst, bleibt die Jacke eben länger über dem Stuhl hängen.

Solche kleinen Beispiele gibt es viele in einem Zuhause. Bei der Gewohnheiten rund um die Ordnung geht es also nicht um eine große Gewohnheit, die eingeführt werden soll, sondern um viele kleine Gewohnheiten.