Mein persönlicher Jahresrückblick 2019.

Wenn ich an das Jahr 2019 zurück denke, denke ich hauptsächlich an Arbeit. Denn ich habe mich noch nie so intensiv mit dem Thema Ordnung beschäftigt wie in diesem Jahr. Weil ich die Aufgaben so gerne gemacht habe, habe ich es die meiste Zeit aber gar nicht als wirkliche Arbeit empfunden. Es hat mir einfach unheimlich viel Spaß gemacht.

Wie genau es mir in diesem Jahr ging, was ich für Herausforderungen hatte und welche Highlights es gab, kannst du hier nachlesen:

Keine Ahnung von der Technik

Am Anfang des Jahres wusste ich nur, dass ich meine Dienstleistung – das Ordnung schaffen – zusätzlich auch Online anbieten möchte. Wie genau, dass konnte ich mir damals noch gar nicht richtig vorstellen. Ich habe mich selbst für ein Online-Programm angemeldet, um all die vielen Themen rund um die Erstellung eines Online-Kurses und den Aufbau eines Online-Business zu lernen. Dabei hatte ich wunderbare Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet und tatkräftig unterstützt haben. Von ihnen durfte ich sehr viel lernen und habe wertvolles Feedback erhalten. So konnte ich immer wieder schauen, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Und kann am Ende des Jahres sagen: Ja, dass bin ich.

Ich hatte unendlich viele Entscheidungen zu treffen. Außerdem waren mir damals viele technische Begriffe noch völlig unbekannt. Mit der Zeit ist es ganz alltäglich geworden und geht mir mittlerweile leicht von der Hand. Es macht mir sogar richtig viel Spaß, dass ich meine neuen Ideen direkt selbst umsetzen kann.

Ich bin zur Künstlerin geworden

Nachdem mich meine Freundin zu einem Visualisierungsworkshop eingeladen hat, habe ich die Entscheidung getroffen, all meine Bilder – die ich für meine Homepage, für meine Blogartikel, für meine Facebook-Posts, für meine Produktbilder und für meine Kursinhalte verwende – selbst zu malen. Und ich kann dir verraten, in meinen Kursen gibt es wirklich viele davon! Ich habe nämlich gelernt, dass es viel leichter ist, mit Bildern zu lernen. Die Herausforderung war nicht nur das eigentliche zeichnen der Bilder, sondern auch die Auswahl der entsprechenden Symbole. Hier ist wirklich viel Kreativität gefragt, denn zu vielen Begriffen gibt es gar kein klares Symbol.

Alle Zeichnungen, die du auf meinen Seiten siehst, habe ich mit dem Finger auf dem iPad gezeichnet und danach als Foto verwendet.

Von der Idee zu einem fertigen Produkt

Hatte ich bisher einfach „nur“ Ordnung geschaffen und das nie als etwas besonderes gesehen, habe ich in diesem Jahr die Ordnung von einer anderen Seite entdeckt. All das Wissen, welches ich in den Jahren zuvor eben einfach nur angewendet habe, habe ich strukturiert in einen Kurs gepackt. Das über die Jahre angesammelte Wissen musste einfach irgendwie raus aus meinem Kopf. Den Wunsch, ein eigenes Buch zu schreiben hatte ich bisher nicht. Einen Online-Kurs zu erstellen, war aber genau mein Thema. Es fühlt sich unglaublich toll an, dass ich mein Wissen nun auf diesem Weg für andere zur Verfügung stellen kann.

Die Kamera – meine Herausforderung

Meine Kurse bestehen fast ausschließlich aus Videos. Die Kamera ist somit zu meinem ständigen Begleiter geworden. Auch wenn häufig nur mein Bildschirm gefilmt wurde und ich „nur“ sprechen musste, war dies dennoch eine große Herausforderung. Normal kann ich ja stundenlang über Ordnung sprechen. Sobald allerdings die Kamera anging, habe ich keinen vernünftigen Satz heraus gebracht. Ständig hatte ich das Gefühl, wieder von vorne Anfangen zu müssen. Das war natürlich sehr zeitaufwendig. Irgendwann in diesem Jahr wurde mir bewusst, dass ich, wenn ich mit einer echten Person über Ordnung spreche, auch nicht jeden Satz 10x wiederhole. Seit dem Moment wurde es etwas einfacher und die Videos lockerer.

Das erste Live-Webinar – meine größte Herausforderung

Im ersten Halbjahr habe ich mich hauptsächlich im Hintergrund mit meinem Inhalten beschäftigt. Da habe ich mich bisher immer wohl gefühlt. Die Sichtbarkeit war am Anfang des Jahres noch eine wirklich große Herausforderung. Zu gerne hätte ich mich davor gedrückt. Schritt für Schritt habe ich mich aber immer ein weiteres Stück aus meinem Schneckenhaus herausgewagt. Im zweiten Halbjahr habe ich all meinen Mut zusammen genommen und mich getraut, mein erste Live-Webinar zu halten. Wie unglaublich verrückt! Es gab viele Momente, da hätte ich es gerne wieder abgesagt. Weil mich mein Ordnungsthema aber immer magisch anzieht, war aufgeben keine Option. Augen zu und durch! Zum Glück – denn zum ersten Mal konnte ich so meine ersten Kurse verkaufen. Wie aufregend!

Und es war ein tolles Gefühl, die Angst vor einem Live-Video besiegt zu haben. Ich bin unendlich froh, dass ich mich getraut hatte und danach noch weitere Live-Webinare gehalten. Und: Es hat mir sogar Spaß gemacht. Auch wenn ein kleines bisschen Aufregung auch immer noch dabei ist.

Meine eigene Organisation

Nachdem ich in diesem Jahr tatsächlich 2x einen Arzttermin für meine Kinder vergessen hatte – das war mir bis dahin unvorstellbar – musste ich meine eigene Organisation noch einmal neu überdenken und den neuen Gegebenheiten anpassen. Hatte ich bisher immer genug Ruhe, mir die wichtigsten Termine für die Woche im Kopf zu behalten, hat das in diesem Jahr nicht so gut funktioniert. Mein Kopf war einfach fast immer mit der Erstellung meiner Kurse beschäftigt und alles andere musste irgendwie nebenher laufen.

Durch diese Erfahrung konnte ich mich noch einmal mehr in die Situation meiner Kunden hineinversetzen und sie so besser verstehen. Einmal mehr habe ich erfahren, wie individuell Ordnung ist und diese immer wieder neuen Gegebenheiten angepasst werden sollte.

Was sagt meine Familie dazu

Das Jahr 2019 hat auch unser Familienleben auf den Kopf gestellt. War ich bisher mehr oder weniger komplett für den Haushalt zuständig, habe ich in diesem Jahr sehr viel weniger – eigentlich fast gar nichts – gemacht. Mein Mann und meine Kinder mussten hier häufig einspringen und viel mehr mithelfen als bisher und auf meine vielen Online-Termine Rücksicht nehmen. Ständig war ich in irgendwelchen Videokonferenzen oder habe selbst Videoaufnahmen gemacht. Auch haben sich unsere Gespräche hauptsächlich um meine aktuellen Themen gedreht.

Meine Kinder sind in diesem Jahr sehr selbstständig geworden. Sie mussten einfach mehr mithelfen oder ich musste ihnen mehr zutrauen, damit sie mich entlasten können. Im Nachhinein finde ich das richtig gut.

Viele Haushaltsarbeiten, die nicht unbedingt gemacht werden müssen – zum Beispiel das Abstauben von Lampen oder Türzargen – sind in diesem Jahr einfach liegen geblieben. Dieses Jahr gab es eben andere Prioritäten.

Das größte Problem war das Einkaufen von Lebensmitteln – dies hat sowieso noch nie zu meinen Lieblingsaufgaben gehört. Immer erst überlegen, was es zu Essen gibt, Einkaufszettel schreiben und nach dem eigentlichen Einkaufen alles an den Platz räumen. Wertvolle Zeit ging mir so verloren. Die Lösung war die Bestellung einer Essensbox. Jede Woche haben wir ein Päckchen mit den kompletten Lebensmitteln für drei Mahlzeiten bekommen. Das ist echt cool, und eine unglaubliche Zeitersparnis. Sogar das Kochen hat dann richtig Spaß gemacht. Jede Woche gab es neue leckere Rezepte und ich hatte häufig das Gefühl, wir Essen wie im Restaurant. Trotz der vielen Arbeit, waren mir die gemeinsamen Mahlzeiten sehr wichtig.

Mein Motto in diesem Jahr

In den Monaten, in denen ich unglaublich viele Entscheidungen treffen musste und mir immer überlegt habe, ob ich etwas so oder lieber anders mache, ist mir ein wichtiger Satz über den Weg gelaufen. „Bleib so wie du bist und verändere dich täglich“. Wie unglaublich passend. Dieser Satz ist zu meinem Motto für das Jahr 2019 geworden. Ich wusste, dass ich bei manchen Entscheidungen aus meiner Komfortzone rausgehen muss. Wichtig war mir aber immer, dass ich mir selbst treu bleibe und mich nicht verbiegen lasse. Das ich nicht jede neue Möglichkeit umsetzen muss.

Meine besonderen Highlights

Ich hatte ja anfangs geschrieben, dass ich mich in diesem Jahr so intensiv mit dem Thema Ordnung beschäftigt habe, wie noch in keinem Jahr zuvor. Allerdings war ich ein Großteil davon mit Lernen und Umsetzen im Hintergrund beschäftigt. Um so mehr habe ich mich gefreut, wenn ich mit meinen Kunden Ordnung schaffen konnte. Wenn ich endlich selbst aufräumen konnte oder Kategorien festlegen durfte. Entweder gemeinsam vor Ort im Zuhause meiner Kunden oder über ein Gespräch per Video.

Nach jedem Einsatz fühle ich mich so zufrieden und glücklich. Oft sage ich meinen Kunden, dass sie müssen mich nach der vereinbarten Zeit „rausschmeißen“ müssen. Denn wenn es nach mir ginge, würde ich noch viel länger bleiben um weiter aufzuräumen.

Und zum Schluss

Abschließend schaue ich auf ein zufriedenes, lehrreiches, arbeitsintensives und sehr spannendes Jahr zurück. Ich bin voller Vorfreude auf das kommende Jahr 2020.

Was genau ich mir für das kommende Jahr vorgenommen habe, erfährst du in wenigen Tagen.


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