Erfahrungsbericht: Mein Weg in die Ordnung

Eine Kundin erzählt ausführlich von ihren Erfahrungen.

Warum habe ich mich dafür entschieden jemanden zu engagieren, der mir hilft Ordnung zu machen?

Zunächst einmal muss ich sagen, ist Ordnung halten für mich schon immer ein schwieriges Thema gewesen. Es ist mir immer schwer gefallen ein gewisses System zu schaffen und mich im besten Falle auch daran zu halten. Mir fehlten schlicht und ergreifend auch die Ideen zur Umsetzung.

Als ich vor 13 Jahren in unser Haus gezogen bin, hatte ich alles was wir hatten so verstaut, wie es für uns sinnvoll war und habe das nie in Frage gestellt. Mit der Zeit häufte sich immer mehr an und mit der Ankunft unserer 2 Kids wurde es natürlich immer mehr.  Dazu kam, dass ich nicht mehr die Zeit hatte mich um das Thema Ordnung zu kümmern. Meine Prioritäten waren da ganz klar woanders, vorzugsweise bei meinen Kids.

Ich habe auch große Schwierigkeiten mich von Dingen zu trennen. Ich denke immer vielleicht brauch ich die noch, oder das ist zu schade zum Weggeben oder Wegschmeißen und auch beim Thema Geschenke, hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich was geschenkt bekam, es aber nicht genutzt habe. Darf man Genschenke wegwerfen? Und so kam immer mehr hinzu.

Ich fühlte mich in meinem Zuhause immer unwohler. Ich verbrachte unheimlich viel Zeit damit Dinge zu suchen, weil ich wusste sie sind da, aber ich keinen festen Platz hatte. Also musste ich überall suchen. Das führte auch dazu, dass ich niemandem genau sagen konnte, wo er was findet. Das heißt, wenn es daran ging, etwas herauszusuchen, egal ob Papierunterlagen, den Regenschirm, die Bedienungsanleitung usw. musste ich das selbst erledigen und ehrlich gesagt war mir das auch recht, weil ich mich für mein Chaos geschämt habe und mir nicht anhören wollte, wie unordentlich ich doch bin und man nichts findet.

Ich habe Dinge doppelt gekauft, weil ich sie nicht mehr gefunden habe und es füllten sich die Schränke und Regale.

Wenn ich dann mal die Motivation dazu gefunden habe Ordnung zu machen war dies eher mit Frustration verbunden.

Ich habe begonnen einen Schrank auszuräumen, das führte dazu, dass man gewisse Gegenstände an einen anderen Ort bringt, dort aber auch keinen Platz hat, weil dort ja wieder Dinge sind, die da nicht hingehören und so eröffnete ich tausend Baustellen und war frustrierter als zuvor.

Ich schaffte es einfach nicht Struktur zu schaffen und die Zeit dranzubleiben war auch nicht vorhanden.

Als mein Leidensdruck den Höhepunkt erreicht hat, habe ich mich entschlossen jemanden zu Suchen der mir hilft, mein Chaos zu beseitigen. Also habe im Internet recherchiert und bin auf Frau Priefling gestoßen, die zu meiner Freude ganz in meiner Nähe wohnt.

Kurz entschlossen habe ich Sie angeschrieben und wir haben einen Termin für ein Erstgespräch vereinbart. Uff, der 1. Schritt war gemacht, das fühlte sich toll an!

Bei unserem Gespräch hat mir Frau Priefling die Möglichkeiten aufgezeigt, die es gibt und mir ihr Vorgehen erklärt. Unter anderem haben wir von Ihrem Online Programm geredet und ich habe innerlich schon gewusst…. Ja genau das will ich!

Ich habe mir also den Online Kurs gebucht und einen Termin vor Ort mit Frau Priefling vereinbart. Der Online Kurs war für mich die perfekte Vorbereitung auf unser Treffen vor Ort. Er beginnt wirklich bei den Grundlagen für Ordnung, welche so wichtig für den Erfolg sind. Mir hat dabei sehr geholfen zu beginn meine Ziele zu formulieren. Wie soll es am Ende sein, wie will ich mich fühlen. Was sind meine Ziele? Mir darüber Gedanken zu machen, will ich reduzieren oder nur was ich habe verstauen, waren wichtige erste Schritte zu meiner Ordnung.

Für mich war klar, dass ich selbst viel Vorarbeit leisten will, um mit Frau Priefling dann gleich loszustarten.

Mein großes Ziel war es im ganzen Haus eine Grundordnung herzustellen. Daher blockierten wir uns ein ganzes Wochenende Freitag, Samstag, Sonntag ohne Zeitlimit.

Den ersten Bereich, den wir uns vorgenommen haben war die Küche mit Vorratskammer. Hier war mein Leidensdruck am größten, da diese sehr unübersichtlich war und ich wusste das ich die Hälfte der Dinge, die sich dort befanden nicht brauche und mich in meinem Alltag nur störten. Es gab so viel, dass mir die Lust aufs Aufräumen schon beim bloßen Anblick verging.

Also war mein Auftrag: Alles raus aus der Küche!!! Klar, dachte ich kein Problem….. als ich dann da stand in meiner ausgeräumten Küche, alle Dinge aus den Schränken und auf dem Boden und im Wohnzimmer verteilt… da war das 1. Mal der Gedanke da „Oh mein Gott was machst du da und auf was hast du dich da eingelassen!“ Leichte Verzweiflung kam in mir hoch, der Berg war soooo groß, ich dachte nicht das dies zur Ordnung zurückfindet.

Ich habe dann alle Dinge in verschiedene Kategorien einsortiert. Bleibt, Müll, kann weg „Verkaufen“, kann weg „Verschenken“. Das machte es schon übersichtlicher.

Als Frau Priefling dann am Freitagmorgen vor meiner Tür stand ging es los. Was ich sehr an Frau Priefling schätzen gelernt habe und so war es ab dem 1. Moment, sie behält immer den Überblick und ruht in sich. Für sie gibt es für jedes Problem eine Lösung. Und wenn man denkt man muss an einer Entscheidung verzweifeln, hat sie die passende Idee oder stellt die richtige Frage und auf einmal geht es wieder voran. So hat sie es auch in diesem Moment geschafft, mir mit ihrer klaren Struktur und Ruhe, Sicherheit und Zuversicht zu geben. Frau Priefling geht Schritt für Schritt vom Großen ins Kleine, immer ein Stück detaillierter, bis es für einen individuell passt.

Das ist ein weiterer Punkt, den ich sehr an Ihr schätze, es muss nicht perfekt sein am Ende, aber alltagstauglich für mich, mich ganz persönlich. Nicht für die Allgemeinheit oder jemand Anderen. Sie zwingt auch kein Konzept auf und möchte es einem überstülpen. Frau Priefling nimmt sich viel Zeit zu erfahren, wie man seinen Alltag lebt, was einem wichtig ist und auf Grund dessen erarbeitet Sie die bestmögliche Ordnung für den Kunden ganz individuell.

So haben wir das ganze Wochenende insgesamt 30 Stunden durchgearbeitet, bis das Erdgeschoß meines Hauses in neuer Ordnung erstrahlte. Es gab noch mehrere Momente, in denen ich verzweifelt dachte „oh je das nimmt ja nie ein Ende“. Doch mit der Unterstützung von Frau Priefling konnte ich jede Hürde nehmen.

Da ich so sehr begeistert war von der Zusammenarbeit mit Frau Priefling und dem Ergebnis, haben wir ein weiteres Wochenende für das Obergeschoß vereinbart und danach nochmal ein paar Onlinestunden zum Ordnen meiner Papierunterlagen mit dem MAPPEI-System.

Insgesamt haben Frau Priefling und ich gemeinsam 71 Stunden mit der Ordnung meines Hauses verbracht. Hierbei sind die Stunden die ich vor- und nachgearbeitet habe nicht mit eingerechnet. Ich denke da kommen wir schnell auf 100 Stunden.

Wenn ich mir das im Nachhinein bewusst mache, bin ich mächtig stolz und auch überrascht wie viele Stunden Aufwand ich investiert habe. Ich hatte vorher gar keine Vorstellung davon, wie lange es braucht eine richtige Grundordnung zu schaffen. Dies ist ganz individuell, je nachdem welches Ziel man verfolgt und wie die Ausgangsituation ist.

Was hat sich für mich verändert?

In erster Linie war es mein Ziel, mich wieder wohl zu fühlen zu Haus. Ich wollte, dass jedes Teil in meinem Haus einen festen Platz hat (und ich habe während des Ordnung Schaffen wirklich jedes Teil mindestens 1 mal in meiner Hand gehabt). Ich wollte nicht mehr suchen müssen und vor allem wollte ich ein Vorbild für meine Kinder sein!

Auch in Ihren Zimmern haben wir ordentlich gewirkt und beide waren sehr interessiert dabei und konnten sich den ein oder anderen Tipp von Frau Priefling mitnehmen. Auch jetzt im Alltag funktioniert das überraschend gut mit meinen Kids. Ich lasse Ihnen da freie Hand, ich merke aber, dass ihnen das Aufräumen wichtiger ist. Ich hatte anfänglich Sorge, dass das Ordnung machen in den Kinderzimmern nicht von langer Dauer ist. Da wurde ich aber eines Besseren belehrt. Das kommt daher, dass die umgesetzte Ordnung auf die Kinder individuell geschaffen wurde und mit ihnen zusammen umgesetzt wurde und alltagstauglich ist. Eine Ordnung wie bei „Schöner Wohnen“ war nie mein Ziel als Mama von 2 Kids.

Nun, nachdem meine Grundordnung steht, habe ich viel mehr Zeit gewonnen. Ich muss nicht mehr ständig suchen, weil ich genau weiß, wo etwas ist. Meine Kinder können selbständiger sein, weil auch sie jetzt wissen, dass alles seinen Platz hat und wo der ist. Und wenn sie es nicht wissen, weiß ich es und kann es ihnen sagen.

Ich habe viel schneller aufgeräumt als vorher! Ob das die Wäsche ist, die Spülmaschine, die ausgeräumt werden will, das Spielechaos vom Nachmittag oder, oder, oder. Ich schnappe mir meine Körbe und gehe einmal durchs Wohnzimmer. Was kommt nach oben, was bleibt unten und dann kommt alles an seinen Platz. Vorher habe ich wild Dinge im Schrank verstaut oder in irgendwelchen Taschen geworfen. Oh mein Gott, habe ich viele Taschen gefunden beim Ordnung machen, ich wusste nicht einmal, dass ich so viele habe - Stofftaschen, Nylontaschen, Einkaufstaschen usw. Mein Büro war der Lagerraum. Dort wurde alles hineingeschoben was gerade im Wohnzimmer nicht gebraucht wurde. Der reinste Horror. Das ist jetzt alles Schnee von gestern.

Das bedeute nicht, dass es bei uns keine Unordnung mehr gibt. Das war auch nicht mein Ziel. Hier wird gelebt, gespielt, gebastelt und manchmal Chaos gemacht. Hier liegen auch Stifte auf dem Wohnzimmertisch oder Bilder. Doch wenn ich dann aufräume ist alles schnell verstaut und am richtigen Platz.

Was ich auch gelernt habe ist, dass Ordnung sich verändern darf. Im Alltag stellt man fest, dass eine bestimmte Kategorie nicht mehr passt oder eine neuen kommt dazu, die Kids werden größer oder ein Hobby kommt dazu. Alles wandelbar.

Was mir zu beginn auch nicht bewusst war ist, dass „Eingang reduzieren“ das große Zauberwort ist, um die Ordnung zu halten. Das heißt, sich ganz genau zu überlegen, welche Dinge lasse ich denn in mein Haus. Was brauche ich wirklich? Wieviel ist genug? Wie groß ist mein Rahmen?

Ein sehr wirksames Tool ist unteranderem auch die Kopf-Frei-Liste. Ich hatte immer so viele Sachen im Kopf von denen ich dachte „ach da musst du noch dran denken“ „das musst du noch erledigen“ „das machst du später“.

Wenn man sich diese Gedanken aufschreibt und täglich durchgeht, fühlt sich der Kopf wesentlich freier an und man braucht keine Sorge zu haben etwas zu vergessen. Außerdem braucht man das, was man gerade tut nicht unterbrechen, sondern schreibt es schnell auf.

Alles in Allem ist mein Fazit, dass es sich mehr als gelohnt hat und dass man sich nicht scheuen sollte Hilfe beim Thema Ordnung in Anspruch zu nehmen!

Vielleicht konnte ich den Ein oder Anderen mit meiner persönlichen Geschichte ermutigen aus der Komfortzone zu kommen und sich zu trauen!

Frau Priefling ist die perfekte Wahl bei diesem Thema und ich bin ihr von Herzen dankbar, dass sie mich dabei unterstützt hat. Gerne immer wieder!

© Tanja Priefling I 2014-2021